Modellbahn-Heigermoser

Direkt zum Seiteninhalt
Herzlich Willkommen auf
www.modellbahn-heigermoser.de
Auf dieser Homepage berichte ich mit vielen Bildern und Videos über die Planung, den Bau und den Betrieb einer großen, privaten Modelleisenbahn und gebe natürlich auch Einblicke in die Digitale Steuerung (TrainController Gold V9) und die sehr aufwändige Elektronik und Verkabelung.

Ganz kurz zu mir:
Ich bin Stefan, 26 Jahre alt und komme aus Oberbayern. Schon immer hatte ich ein sehr großes Interesse für Züge, sowohl im Modell als natürlich vor allem auch für das große Vorbild. Mit 6 Jahren habe ich zu Weihnachten mein erstes Märklin Startset bekommen, eine kleine Dampflok (die ich auch heute noch habe) mit 3 oder 4 Wagen und einem kleinen Gleis-Oval. Dass war der Anfang der Modellbahn bei mir. Nach und nach kamen auf die Platte dann Gebäude und auch ein paar Bäume. Irgendwann wurde dass Gleis-Oval dann mit zwei Weichen und einem Ausweichgleis erweitert. Ein paar Jahre später (ich denke 3 Jahre später war das) bekam ich zu Weihnachten dann einen zweiten Zug, einen TGV von Mehano.
Dann hatte ich irgendwann den Wunsch für eine größere Anlage als nur ein Oval mit Ausweichgleis und ich bekam ein eigenes Zimmer für die Modellbahn. In diesem Raum hatte ich für die Modellbahn dann auf etwa 4x4 Metern Platz. In diesem Raum war ich dann etwa 6 Jahre lang und habe darin zwei verschiedene Anlagen gebaut, die erste war noch auf nur einer Ebene und noch ganz ohne Schattenbahnhöfe. Etwa zwei Jahre später kam dann der Wunsch auf, Schattenbahnhöfe zu bauen um mehr Züge auf der Anlage unterzubringen, also wurde die Anlage abgerissen und eine neue gebaut, ich glaube 5 Schattenbahnhofsgleise waren es damals. Nachdem ich etwa 4 Jahre dann an dieser Modellbahn gebaut habe, kam wieder der Wunsch nach mehr Platz und ich zog mit der Anlage in den Keller, dort hatte ich dann etwa 6x5 Meter zur Verfügung. Auch dort wurden zwei Anlagen gebaut, an der Kellerwelt 1 habe ich 5 Jahre lang gebaut. Aufgrund schlechter Planung und zu vieler Baufehler wurde diese aber dann letztendlich wieder platt gemacht. Gleichzeitig habe ich nach dem Abriss der Kellerwelt 1 auch fast alle meine Loks und Wagen verkauft und bin von 3-Leiter auf 2-Leiter Material umgestiegen, eine Entscheidung die ich nie bereut habe. Dann begann der Bau der Kellerwelt 2, die Kellerwelt 2 war die erste Anlage die vom Plan bis zum Rohbau perfekt war, nie zuvor habe ich mir soviel Mühe bei Planung und Bau gegeben, trotzdem wurde sie nach nur einem Jahr noch im Rohbau wieder abgerissen. Und zwar darum:

Ein Traum wird bald Realität...

Während dem bau der Kellerwelt 2 habe ich immer mehr darüber nachgedacht, dass eine Anlage im Keller wohl nichts endgültiges sein wird und früher oder später wird sie dort auch wieder raus müssen. Da auch die Wasserboiler unserer Heizung in diesem Raum standen und ich die Modellbahn teilweise außen rum gebaut habe, war einfach auch die Gefahr eines Wasserschadens viel zu hoch. Ich habe mich dann immer gefragt, wieso weiterbauen und viel Geld in eine Anlage investieren, bei der ich heute schon weiß dass sie irgendwann wieder weg muss...

Da ich immer schon den Traum hatte, einmal eine wirklich große Modellbahn zu bauen bei der man die Züge nicht nur auf 3 oder 4 Metern von Tunnel zu Tunnel fahren sieht, kam für ein solches Projekt eigentlich nur unser Dachboden in Frage, welchen ich schon Jahre vorher im Visier hatte. Im April 2016 habe ich dies meinen Eltern einmal vorgeschlagen was sie denn davon halten, den Dachboden für eine große Modellbahn und einer Wohnung für mich auszubauen, eben auch aus dem Grund weil es im Keller ja doch nichts endgültiges sein wird... Mein Papa (der zwischenzeitlich leider verstorben ist :( :( ...) war von meiner Idee damals mehr als begeistert und nur wenige Tage danach wurde mit dem ausräumen des Dachbodens begonnen und er hat alles nötige für den Dachbodenausbau noch ins rollen gebracht. Nun habe ich endlich die Möglichkeit, diesen Traum einer großen Modellbahn in die Realität umzusetzen. Es wird eine Multideckanlage -sprich 2 sichtbare Landschaftsebenen übereinander- die eine reine Modellfläche von insgesamt etwa 150 m² haben wird.


Meine Vorgaben:

-Großer Bahnhof der viel Zugbetrieb ermöglicht und auch möglichkeiten zum rangieren bietet
-Den Bahnhof Stuttgart 21
-Eine ICE Neubaustrecke mit dem Bahnhof Kinding (Altmühltal) und einer großen Spannbeton Bogenbrücke
- Zuglängen sollten bis 6,5 Meter bei Güterzügen und max 5 Meter bei Personenzügen machbar sein, was vorbildgerecht lange Güterzüge wären
-soviele Schattenbahnhöfe wie nur irgendwie möglich
-Lange Hauptstrecken auf denen die Züge lang verfolgt werden können
-Steigungen von allerhöchstens 1% aufgrund der langen Güterzüge, bei Strecken wo nur Personenzüge fahren max 2,8%
-Mindestradius von 540 mm auf unterirdischen Gleisen und auf sichtbaren Strecken mindestens 1000mm Radius
-Die Bietschtalbrücke
-Ein paar Abschnitte der Brennerbahn
-Ein Rangierbahnhof oder einen vollfunktionsfähigen Umschlagbahnhof inkl. CarSystem
Die Umsetzung:

Nach knapp 3 Jahren intensiver Planung steht nun ein wie ich finde sehr gelungener Gleisplan der nun so umgesetzt wird. Ich konnte fast alle meine Vorgaben umsetzen:
-Bahnhof: Leicht abgeänderter Bahnhof Rosenheim mit 7 Bahnsteiggleisen und 7 Güter- & Rangiergleisen. Zwischen den Bahnsteig- & Gütergleisen befinden sich noch zwei Abstellgleise für Nahverkehrszüge. Weiterhin verfügt der Bahnhof über 4 Lokabstellgleise, eine Dieseltankstelle, auf jeder Seite des Bahnhofs je ein Ausziehgleis und auf der Münchner Seite des Bahnhofs befindet sich noch das ehemalige Rosenheimer BW mit dem Lokschuppen, dass auch heute noch so dort zu finden ist, dieses BW wird auch bei mir stillgelegt und ist auch an die Bahnhofsgleise nicht mehr angeschlossen.
-ICE Neubaustrecke: Die Neubaustrecke hat insgesamt etwa 20 Meter länge, ist aber in zwei Abschnitte unterteilt, einmal auf etwa 10,5 Metern länge der Bahnhof Kinding (Altmühltal), dieser Bahnhof entspricht bis auf das er 1,5 Meter gekürzt werden musste exakt dem Vorbild und der andere Abschnitt ist der Teil mit der Spannbeton Bogenbrücke mit einer Länge von etwa 9,5 Metern.
-Schattenbahnhöfe: Auch der Platz in den Schattenbahnhöfen sollte so schnell nicht ausgehen, diese sind für knapp 200 Züge mit bis zu 6,5 Metern länge ausgelegt

-Lange Hauptstrecken: Die längsten, durchgehend sichtbaren Strecken der Anlage sind etwa 45 Meter und die zweitlängste etwa 27 Meter lang

-Steigungen: Alle Steigungen auf denen Güterzüge fahren werden wurden sehr flach gehalten und haben meist nur 0,5 - 0,7% Steigung, auf Gleiswendel wurde fast komplett verzichtet

-Mindestradius: Wie oben geschrieben hat keine der Kurven auf den unterirdischen Strecken einen Radius unter den 540 mm und auf den sichtbaren Radien sind keine Radien kleiner als 1000mm, nahezu alle Radien sind um ein sehrvielfaches Größer

-Bietschtalbrücke: Die Bietschtalbrücke wurde mit eingeplant und hängt wie das vorbild zwischen zwei Tunnels. Unter der Fahrbahn geht es noch etwa 75cm steil abwärts

-Brenner: Insgesamt gibt es 3 eher kürzere Abschnitte der Brennerbahn, diese befinden sich alle 3 bei Matrei / Pfons am Brenner
-Rangierbahnhof & Umschlagbahnhof: Einen Rangierbahnhof auch nur halbwegs vorbildgerecht umzusetzen ist selbst bei meinen Platzverhältnissen nahezu unmöglich. Daher habe ich mich für den Umschlagbahnhof / Containerterminal entschieden. Dieses soll voll funktionsfähig werden inkl. CarSystem. Es besteht aus 4 Verladegleisen mit zwei Containerkränen, einer 3gleisigen Einfahrgruppe sowie einem Lok-Abstellgleis. Hinter dem Terminal läuft noch eine zweigleisige Hauptstrecke vorbei. Als Containerkran wird der Kran von Faller mit der Art. Nr. 120290 zum Einsatz kommen.
Die Anlage wird in 2-Leiter/Gleichstrom gebaut und mit der schwarzen Z21 von Roco zusammen mit dem TrainController Gold gesteuert. Für die Schaltung der Weichen (Servos) und die Rückmeldung werden die Decoder von Digikeijs verwendet. Auch wird es eine Tag-/Nacht-Steuerung geben, auf der Anlage soll es alle 20 Minuten für 6 Minuten dunkel werden. Als Gleissystem verwende ich für die unterirdischen Gleise das Piko A-Gleis und für die sichtbaren Anlagenteile wird Roco-Line ohne Bettung zum Einsatz kommen. Sichtbare Weichen werden zu einem großen Teil im Eigenbau entstehen.
So, dass war nun so dass wichtigste auf einen Blick und nun wünsche ich euch viel Spaß auf meiner Homepage!

Für Fragen oder Anregungen stehe ich unter kontakt@modellbahn-heigermoser.de oder über das Kontaktformular gerne zur Verfügung. Gerne könnt ihr mir auch einen Eintrag im Gästebuch hinterlassen.


Letzte Aktualisierungen:

Dienstag, 14.05.2019: Elektriker FERTIG!!! Modellbahnraum FERTIG!!!

Mittwoch, 10.04.2019: Neue Lok: ÖBB Vectron 1293 018
  Freitag, 05.04.2019: Weiterbau Modellbahnräume

  Freitag, 22.03.2019: Weichenbau für Bahnhof Rosenheim


Homepage online seit dem 23.01.2018
Zurück zum Seiteninhalt